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Klinsmann for President
Christoph Römer
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(1) Kommentare
Einen Artikel der schlimmsten Sorte fabrizierte die rechtskonservative Springer-Postille "Die Welt" in ihrer Wochenendausgabe. Laut "Welt" ist es das Prinzip "Vorwärts! Risiko! Offensive!" mit dem die Deutschen schon den 2. Weltk... ähem die Weltmeisterschaften 1990 gewonnen haben.
Der Gipfel des Deutschtums ist dann die Einschätzung, Klinsmann sei "eine Art Horst Köhler des Sports". Unglaublich, wie hier ein knallharter Rechter, der unter anderem von Filbinger als Wahlmann ins Amt gehoben wurde mit dem hier und da dann doch sympathischen us-schwäbische Sozialdemokraten verglichen wird.
Für den Autor des Artikels, Holger Kreitling, riecht das Traineramt
Klinsmanns dann auch "nach Umwälzung und ein bißchen nach Schwarz-Gelb."
Alles klar! So werden Owomoyela und Asamoah in Zukunft schwarz/gelb für
weniger Ausländer im Land stürmen. Und Huth und Co. sorgen als
Abwehrbollwerk dafür, dass sich ja kein "Sozialschmarotzer" aus dem
Staub macht und wie weiland Miami-Rolf auf Kosten unserer ehrenwerten
Normalbürger sein karges Brot kaut. Im Sturm sind dann Poldi und Kuranyi gleichsam gedopt durch die Kraft des Wiedereinstiegs in die
Atomenergie.
Wen wunderts da noch, dass viele Leute sich ein zweites "Wunder von Bern" wünschen. In punkto Rückwärtsdenken werden es Merkel und Co. bald schaffen, ein bisschen Adenauerära durchs Land wehen zu lassen.
(Foto: Stern)
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Kommentare
Kommentiert von: Nick | 06.06.2006 13:46:10
Was isn das für ein Schmarren? Mir Dir und der Welt wohl ein bisschen im Unreinen, oder?
Auf jeden Fall ob des Missmuts gut abgelacht...


